Vor den Sommerferien stand bei uns an der Agnes-Wyssach-Schule das Schulfest an. Ein ganzer Tag ohne normalen Unterricht, dafür mit vollem Haus und Programm von früh bis spät.
Den Vormittag über waren die Kinder erst einmal unter sich. Nach einer kurzen Begrüßung in der Mensa ging es direkt in die Workshops. Ruhig war es in keinem Raum: An den Tischen wurden meterweise bunte Bänder zu Armbändern geknüpft und Schüsseln voll Schleim angerührt. Ein paar Türen weiter lief der Hindernisparcours über die Turnbänke, und draußen standen Gruppen an der Slackline, beim Bogenschießen und auf dem Tennisplatz. Wer nach zwei Stunden Action durchschnaufen wollte, konnte sich mit einer Decke ins Erzähltheater setzen.

Voller Tisch, viele Farben: Beim Armbänder-Knüpfen ging es rund.

Konzentration auf der Bank: Der Parcours in der Turnhalle.

Sandplatz statt Klassenzimmer: Tennis-Schnupperstunde am Vormittag.

Bogenschießen im Außenbereich.
Währenddessen lief in der Schulküche die Vorbereitung auf Hochtouren: Mit Schürzen und Handschuhen schnippelten und rollten die älteren Schülerinnen und Schüler frische Wraps für den Ansturm am Mittag.

Vorbereitung für das Mittagsbuffet.
Gegen Mittag kamen die Familien dazu, und der Schulhof war schlagartig voll. Es gab Bratwurst, Wraps, Kuchen, Popcorn und lange Schlangen vor der Hüpfburg und beim Kinderschminken.
Den Abschluss machten die Aufführungen in der Turnhalle. Wochenlang hatten die Klassen dafür geübt. Bei den Kleinsten aus der SVE saß das Klick-Klack-Lied, die ersten und zweiten Klassen haben ihre Tänze auf die Bühne gebracht, und am Ende standen die Boomwhackers und der Chor von 6k United vor vollen Rängen.

Große Bühne zum Abschluss: Der Chor von 6k United.
Am Ende waren die Kuchenbleche leer, die Kinder k.o. – und genau so soll ein Schulfest sein.

